Die Rolle der emotionalen Kompetenz im Auswahlverfahren
Normalerweise geht man bei der Personalauswahl rational und
systematisch vor. Es wird ein Stellen- und Anforderungsprofil erstellt
und die sich Bewerbenden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren
getestet.
Um aber wirklich erfolgreich zu sein, bei dem was man tut, ist es
wichtig, dass Arbeitnehmer wie Arbeitgeber darauf achten, dass
vorhandene Fähigkeiten und Wünsche optimal mit den gestellten
Anforderungen und Möglichkeiten zusammenpassen.
Dabei spielen im Wesentlichen drei Komponenten eine Rolle:
1. Das Fach- und Sachwissen
Was ist notwendig für die Stelle/Funktion?
2. Die Fähigkeit zur Umsetzung
Kann ich mein Wissen anwenden, Menschen zum Mitmachen motivieren,
Konflikte konstruktiv angehen, verhandeln und gemeinsam Lösungen finden?
3. Die Erfahrung
Wie häufig habe ich es schon gemacht und was habe ich daraus gelernt?
Eigenschaften wie das Zu-sich-selbst-Stehen, ein gestärktes
Selbstbewusstsein ausstrahlen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
haben, befähigt einem, sich auch in schwierigen Situationen aus eigenem
Wissen und Können heraus gewachsen zu zeigen und die gestellten Aufgaben
erfolgreich zu lösen, Eigeninitiative zu entwickeln und
Herausforderungen entschlossen und mit Esprit zu meistern.
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